IQ Test – progressive Matrizen

 

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Der folgende kostenlose online IQ (Intelligenzquotient) Test

  • ist kein professioneller IQ Test;
  • ist eine Art unterhaltsames Spiel;
  • kann relativ schnell durchgeführt werden;
  • ist kein verbaler Test, sondern Sie sollen entsprechende Abbildungen auswählen;
  • ist kulturunabhängig;
  • besteht aus Aufgaben, die den Fragen der Intelligenztests nach Raven ähneln.
  • Die Aufgaben werden immer schwieriger.
  • Ihre Antworten sieht nur der Computer.
  • Ihr Ergebnis wird durch den Computer sofort angezeigt.
  • Sie sollen Ihre Personalien nicht angeben.


Die Aufgaben wurden uns von Sándor Klein aus seinem ausgezeichneten Buch mit dem Titel „Der Geist der Organisation” zur Verfügung gestellt – leider noch nicht auf Deutsch erhältlich.

Wie sollen Sie den IQ Test durchführen?

  • Insgesamt gibt es 18 Aufgaben in diesem Test.
  • Oben auf jeder Seite finden Sie ein Bild, aus dem ein Detail fehlt.
  • Von den 8 kleinen Abbildungen am unteren Teil der Seite wählen Sie die aus, die am allermeisten an die Stelle des fehlenden Teils passt.
  • Es ist möglich, dass Sie denken, würden auch mehrere kleine Abbildungen das Bild entsprechend ergänzen.
  • Suchen Sie die aus, die bestens zu diesem Zweck entspricht.
  • Wenn Sie an Ihrer Antwort nicht sicher sind, geben Sie die Antwort, die für die wahrscheinlichste halten.
  • Vermeiden Sie das bloße Raten!
  • Das Ergebnis wird durch die vergangene Zeit nicht beeinflusst.
  • Solange die Zeit nicht abgelaufen ist und Sie nicht um Beendigung bitten, können Sie unter den Aufgaben auf die entsprechende Nummer klickend frei treten und die Antworten verbessern, ändern.
  • Zur Ausfüllung des Tests stehen höchstens 15 Minuten zur Verfügung.

Was ist IQ?

IQ = Intelligence quotient – Intelligenzquotient auf Deutsch.

Wie man mit Hilfe eines Bandmaßes die Körperhöhe von jemandem in Zentimeters, mit Hilfe einer Waage sein Körpergewicht in Kilogramms bekommen kann, irgendwie so versucht man es, mit den IQ Tests die intellektuellen Fähigkeiten von jemandem zu messen.

Der IQ war ursprünglich der Quotient zweier Zahlen: das mentale Alter wurde durch das Lebensalter geteilt. Im Folgenden wurde ihn mit 100 multipliziert, denn so ergibt sich eine „schönere” Zahl. Der IQ des Durchschnittsmenschen ist 100, das kann sogar als 100% genommen werden.

Die Geburt von IQ

Am Anfang der 1900-er Jahre haben Psychologen die intellektuellen Fähigkeiten von Kindern (Urteilsfähigkeit, Auffassung, Folgerung) mit immer schwerer werdenden Aufgaben, Tests gemessen. Sie haben erfahren, dass die Vierjährige Aufgaben mit bestimmter Schwierigkeit normalerweise gut gelöst haben, während die Dreijährige nicht mehr, und so weiter. Der französische Psychologe Binet hat auf Grund dieser den Begriff mentales Alter eingeführt: wenn ein 8-jähriges Kleinkind alle denken lassende Frage, die im allgemeinen die 8-jährigen gut gelöst haben, gut gelöst hat, dann war sein mentales Alter mit seinem realen Alter identisch. Wenn seine intellektuellen Fähigkeiten besser waren und es auch die von den meisten 10-jährigen gelösten Aufgaben lösen konnte, war sein mentales Alter 10 Jahre.

Man hat beobachtet, dass wie die Zeit vergangen ist, ist der Unterschied zwischen dem mentalen und dem realen Alter bei einem bestimmten Kind gewachsen, während der Quotient der zweier Zahlen praktisch ständig geblieben ist. Das hat den deutschen Psychologen William Stern 1912 zu der oben erwähnten IQ Definition geführt. Zum Beispiel wenn das mentale Alter eines 4-jährigen Kindes 5 Jahre war, war es vier Jahre später, auf Grund der mit 8 Jahren wiederholten Tests schon 10 Jahre – also war sein IQ in beiden Fällen ebenso viel: 5/4*100=125 und 10/8*100=125.

Heureka! - man hat ein Messinstrument (Tests) und eine Maßeinheit (IQ) auf die Messung der Intelligenz gefunden.

Wie wird der IQ heute gemessen?

Die Lage ist doch nicht so einfach: das mentale Alter der Menschen wächst etwa nach dem 15-jährigen Alter nicht, so kann im Weiteren der IQ nicht mehr tatsächlich als Quotient betrachtet werden.

Glücklicherweise gibt es eine Regelmäßigkeit, die man zur Verallgemeinerung des IQ verwenden kann, nämlich seine Verteilung: wenn man darstellt, dass die einzelnen IQ Werte für wie viel Prozent der Menschen charakteristisch sind, dann entsteht eine typische glockenförmige Kurve, die der Normalverteilung entsprechende, so genannte Gauß-Kurve.

So dann, wenn ein neuer IQ Test verfertigt wird, wird er zuerst von einer aus ziemlich vielen Menschen mit gemischter Intelligenz bestehende Gruppe gelöst. Nach dem Auswerten des Tests werden die den erreichten Punkten entsprechenden IQ Werte so festgestellt, dass die Wert 100 zur durchschnittlichen Punktzahl der Gruppe gehört und die zu den verschiedenen Punktzahlen geordneten IQ Werte die Normalverteilung geben.

Die Ergebnisse der IQ Tests und der persönliche Erfolg

Auch die Intelligenz hat mehrere Bestandteile. Die verschiedenen IQ Tests messen den IQ aus verschiedenen Gesichtspunkten. Darum ist es sehr leicht möglich, dass die mit den verschiedenen IQ Tests gemessenen Ergebnisse von jemandem bedeutend abweichend sind. Zum Beispiel misst der auf unserer Seite angeführte Raven–artige Test die verbalen, mündlichen Fertigkeiten gewiss nicht und kann z. B. die intellektuellen Fähigkeiten eines unterschätzen, dessen visuelles Gedächtnis aus irgendeinem Grund nicht vollkommen ist. Die augenblickliche Leistung der Person hängt von vielerlei ab, deshalb ist es wert, auch aus den gleichartigen Tests drei zu lösen, um ein zuverlässigeres Spiegelbild zu erhalten.

Schließlich vergessen wir nicht, dass der Erfolg des Menschen nicht nur von seinem IQ, sondern auch von seinen sonstigen Persönlichkeitsmerkmalen, seiner Umgebung und zahlreichen nichtintellektuellen Faktoren abhängt!